Case Study: Neukonzeption eines kostenintensiven Logistikprozesses im Handelsumfeld

Executive Summary

Ein gewachsener Logistikprozess in einem handelsnahen Unternehmensumfeld sollte wirtschaftlich überprüft und operativ neu bewertet werden. Der Prozess war über mehrere interne Schnittstellen hinweg relevant und beeinflusste Kosten, Steuerbarkeit, Durchlaufzeit und Warenverfügbarkeit.

In der Rolle als verantwortlicher Projektleiter wurde der bestehende End-to-End-Prozess aufgenommen, strukturiert analysiert und hinsichtlich wirtschaftlicher sowie operativer Verbesserungspotenziale bewertet. Die Analyse zeigte, dass einzelne Optimierungen im bestehenden Ablauf nicht ausreichen würden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Daraufhin wurde ein neuer Zielprozess entwickelt, mit relevanten Stakeholdern abgestimmt und in die operative Umsetzung überführt.

Das Ergebnis war eine deutlich wirtschaftlichere, stabilere und transparenter steuerbare Prozessstruktur mit spürbarer Verbesserung von Kostenposition, Durchlaufzeit und operativer Leistungsfähigkeit.

Ergebnis: Reduktion der Prozesskosten, eine jährliche Nettoeinsparung im siebenstelligen Bereich sowie eine Reduktion der internen Lead Time.

 

Projektdaten

Branche: Fashion-Retail / Textilhandel
Unternehmensart: Handelsunternehmen mit Omnichannel-Vertriebskanälen
Rolle: Projektleiter in festangestellter Führungsfunktion
Projektorganisation: interdisziplinäres, matrixorganisiertes Projektteam
Einbezogene Bereiche: Logistik, Sales, Merchandise Planning, Finance und IT
Prozessumfang: Inbound, Lagerung, Handling, Materialfluss, Belieferung stationärer Vertriebskanäle, Versand, Kostenstellenlogik und operative Umsetzung

 

Ausgangslage

Der bestehende Logistikprozess war historisch gewachsen und über mehrere Schnittstellen hinweg komplex geworden. Hohe operative Aufwände, manuelle Tätigkeiten, lange interne Durchlaufzeiten und uneinheitliche Steuerungslogiken führten zu wirtschaftlichem Handlungsdruck.

Zu Beginn war klar, dass der Prozess überprüft werden musste. Welche konkreten Hebel den größten wirtschaftlichen und operativen Nutzen bringen würden, musste jedoch erst durch eine strukturierte End-to-End-Analyse herausgearbeitet werden.

Eine isolierte Betrachtung einzelner Prozessschritte hätte nicht ausgereicht, weil die Wirkung des Prozesses über mehrere Funktionen und Warenflussstufen hinweg entstand.

 

Auftrag / Zielsetzung

Der Auftrag bestand darin, den bestehenden Prozess vollständig aufzunehmen, wirtschaftlich zu bewerten und konkrete Optimierungspotenziale sichtbar zu machen.

Ziel war es, ein belastbares Zielbild zu entwickeln, Entscheidungsgrundlagen für die Umsetzung zu schaffen und den neuen Prozess in den operativen Alltag zu überführen.

Im Mittelpunkt standen:

  • Reduktion operativer Aufwände
  • bessere Steuerbarkeit des End-to-End-Prozesses
  • klarere Schnittstellen
  • schnellere interne Durchlaufzeiten
  • wirtschaftlich tragfähigere Prozesslogik
  • stabile Umsetzung im laufenden Betrieb

 

Vorgehen / gesetzte Hebel

Zunächst wurde der bestehende Prozess End-to-End analysiert. Dabei wurden Warenflüsse, Prozessschritte, Schnittstellen, operative Abhängigkeiten und wirtschaftliche Wirkungstreiber transparent gemacht.

Auf dieser Basis wurden mehrere Zielbildvarianten bewertet. Entscheidend war nicht die Optimierung einzelner Tätigkeiten, sondern die Frage, welcher Prozessaufbau unter Kosten-, Qualitäts-, Geschwindigkeits- und Steuerungsgesichtspunkten den größten Nutzen erzeugt.

Wesentliche Hebel waren:

  • Neustrukturierung zentraler Handling- und Prozessschritte
  • Optimierung von Materialfluss, Lagerlogik und operativer Steuerung
  • Reduktion manueller Aufwände
  • klarere Verantwortlichkeiten an Schnittstellen
  • bessere Nutzung vorhandener Ressourcen
  • abgestimmte Umsetzung mit relevanten Fachbereichen
  • schrittweise Überführung in den Regelbetrieb

 

Ergebnis / Wirkung

Der entwickelte Zielprozess führte zu einer deutlich wirtschaftlicheren und operativ stabileren Abwicklung. Prozessaufwände wurden reduziert, Schnittstellen klarer geregelt und interne Durchlaufzeiten spürbar verbessert.

Gleichzeitig entstand eine transparentere Steuerungslogik, die eine bessere Bewertung von Kosten, Aufwand, Kapazität und Prozessleistung ermöglichte.

Die Wirkung lag insbesondere in:

  • deutlich reduzierten Prozesskosten
  • kürzeren internen Durchlaufzeiten
  • besserer operativer Steuerbarkeit
  • klareren Schnittstellen
  • stabilerer Warenverfügbarkeit
  • wirtschaftlich tragfähigerem End-to-End-Prozess

 

Hinweis zur Vertraulichkeit: Die dargestellte Case Study ist anonymisiert und verdichtet Erfahrungen aus einer vergleichbaren operativen Situation.

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